Viel zu tun

Momentan ist es etwas still geworden im Blog, weil ich enfach so viel zu tun habe.

Ende August brechen Frieda und ich unsere Zelte in Bamberg vorläufig ab und ziehen zu Herrchen aufs Land. Ein richtiger Umzug ist es ja insofern nicht, als dass Frank die Wohnung dort bereits bewohnt, und wir nach und nach einiges an Zeug rüberfahren konnten. Trotzdem kommt nächstes Wochenende noch die Tour mit dem Möbeltransporter, da hat man einiges zu tun.

Außerdem habe ich im Büro noch allerhand zu klären, da ich ja auch hier in nächster Zeit nicht mehr so oft sein werde. Für ein halbes Jahr ziehe ich mich quasi in die Einsamkeit des Fichtelgebirges zurück, um meine Arbeit fertig zu schreiben.

Frieda wird sicher von unserem neuen Wohnort profitieren – es ist wie gesagt das letzte Haus am Ende der Straße, danach beginnt der geschotterte Feldweg. Und dort gewesen ist sie ja auch schon öfters, sodass ihr nicht alles fremd erscheint.

Was das Training angeht, so haben wir zwei eher bescheidene Wochen hinter uns. Irgendwie passt es gerade nicht so, Frieda hat viele Null-Bock-Tage, und ich bin auch nicht immer so geduldig, wie ich gerne wäre. Deshalb habe ich meine Erwartungen erstmal wieder runtergeschraubt und die Dummies weggepackt. Frust soll beim Training ja nicht unbedingt aufkommen. Trotzdem bin ich etwas konsterniert, denn gemeinsam zu arbeiten, macht mir am meisten Spaß auf unseren Spaziergängen. Ich denke, wenn wir erstmal in Tröstau sind, werde ich wieder mit einem dosierten, gut geplanten Training – dann auch mit Helfer – anfangen.

Doch zunächst steht ja noch die Ausstellung in Lich an! Wir haben fleißig Steh geübt – die Maus macht das prima, auch bereits kurze Zeit ohne Leckerchen. Auch waren Freunde von uns so nett, Frieda abzutasten und auch den obligatorischen Blick auf die Zähnchen zu wagen. Auch das klappt soweit gut, sodass ich recht zuversichtlich bin, dass es kein totales Chaos gibt. Wären da nicht die vielen anderen Hunde… 🙂

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6 Antworten to “Viel zu tun”

  1. Thomas Says:

    Hallo Frieda, da freue ich mich aber, das Tröstau einen neuen Mitbürger bekommt. Ich hoffe, Du fühlst dich dort wohl. Wie gesagt, die „Dörfler“ sind ein eigenes Volk. Aber trotzdem liebenswürdig. Sei gegrüßt…

  2. ppfrieda Says:

    Huhu Thomas, da Du keinen Link zu einer Website hinterlassen hast, weiß ich leider gar nicht, mit wem ich da die Ehre habe. 🙂 Bist Du Tröstauer?

  3. working mudpaws Says:

    Wie äußert sich denn das „Null-Bock“ im Bezug auf das Dummytraining was genau tut sie oder tut sie eben nicht?

    Da ich ja drei ganz unterschiedliche Kalieber hier um mich rum habe kann ich dir ja mal einen (oder zwei) Tips geben.
    Nur zwei Fragen … Wie oft machst du Dummy und dabei meine ich wirklich jedes Dummy auch das eine Voran beim Spazierengehen und Wie erwartest du, dass das Dummy bei dir abgegeben wird soll sie schon „einparken“ oder das Dummy länger festhalten?

    Lass dich auf jeden Fall nicht unterkriegen jetzt macht ihr mal euren Umzug und dann habt ihr auch wieder mehr Zeit und Ruhe.

    Es grüßt herzlichst
    Ivonne und die Rasselbande

    • ppfrieda Says:

      Ja, danke, ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir das mit Ruhe und Gelassenheit alles hinkriegen!

      Zu Deinen Fragen: Nein, sie muss das Dummy nicht lange festhalten (mittlerweile gibt sie es mir in die Hand, anstatt es fallen zu lassen, das reicht mir vollkommen) und einparken muss sie auch nicht. Holen und Bringen klappt momentan super. Wenn sie etwas tun darf, ist sie hellauf begeistert, wenn sie warten soll, wir Steadiness üben oder ich einfache Dinge wie ein konsequentes „Sitz“ von ihr will, dann wir sie schonmal übellaunig… 🙂 Ich denke, Ruhe reinbringen ist bei ihr wirklich alles – sie hat sehr viel Trieb! Kein Bock bezieht sich also nicht auf das Dummy, sondern eher auf öden Grundgehorsam… *Grrrrh*

      Ja, ich habe wahrscheinlich einige Zeit zu oft das Dummy auf dem Spaziergang ausgepackt. Obwohl ich peinlich darauf achte, keine Markierungen zu arbeiten (sondern Suchen oder Voran auf sichtig ausgelegte Dummies), sollte ich das Pensum wohl eher zurückschrauben. Es waren wirklich immer nur kleine, kurze Übungen, die vor allem Spaß machen sollten, aber ihre Dummygeilheit hat sich schon ziemlich gesteigert, sodass ich in nächster Zeit sicher vor allem daran arbeiten muss, dass ihre Erwartungshaltung wieder sinkt und sie insgesamt entspannter bei der Arbeit wird. Leichter gesagt, als getan.

      Aber wir haben hier ja auch eine super Trainerin, insofern bin ich guter Hoffnung! Und ich versuche mich auch selbst wieder konsequenter an der Weniger ist Mehr zu halten…

  4. Desiree Says:

    Hallo Ihr,

    lass Dich nicht unterkriegen von diesen Null-Bock-Tagen. Gerade als Bödi in Friedas Alter war, ging an manchen Tagen grad garnix und der Hund hatte alles mögliche zu tun, hauptsache es hatte nichts mit dem zu tun , was ich gerade von ihm wollte.
    Sie werden gerade erwachsen, erleben sich und ihre Umwelt noch mal ganz anders und sind oft, glaube ich, einfach mit sich selbst und ihren Hormonen beschäftigt. Auch das geht wieder vorbei.

    Ich find es gut, dass Ihr gewissenhaft das ruhige Stehen, Anfassen lassen und Zähne zeigen übt. Ich find es auf Ausstellungen ziemlich peinlich, wenn die Hunde sich das nicht gefallen lassen. Auch wenn die Richter in der Jugendklasse meistens großzügiger sind, will man doch einen guten Eindruck hinterlassen. Auf der letzten Ausstellung auf der ich war, ist die Richterin sogar gebissen worden – das muss ja echt nicht sein.

    Ihr macht das schon toll!
    LG Desiree & Herr Bödefeld

  5. working mudpaws Says:

    Also meine Cosma ist ja auch so ein durchgeknalltes Nasenmopped. Wenn die nur sieht, dass vor dem Spaziergang ein Dummy in meiner Weste verschwindet klebt sie an mir wie eine Klette. Auch beim Warten wird dann nur noch hin und hergehibbelt. Ich habe zwei Sachen die ich nun ganz oft übe. Ich fahre mit dem Auto ins Feld, baue eine Wartezone aus … Stuhl, Deckchen und für mich ein Buch. Dann baue ich die Übung auf und gehe mit ihr zum Startpunkt. Da warte ich dann ein paar Sekunden und gehe zurück. So wird die Erwartungshaltung unterbrochen. Erst wenn sie gar nicht mehr damit rechnet, dass noch was passiert darf sie ein Voran arbeiten. Oder ich bringe ihr das Dummy und gebe es ihr wenn sie brav gewartet hat.
    Am Anfang konnte ich sie zu Hannes Training gar nicht mitnehmen, weil sie alles zusammengebellt (und richtig zornig gekreischt) hat. Inzwischen hat sie glaube ich begriffen, dass sie sooooo gar nicht arbeiten darf. Es ist viel besser geworden und mit Ruhe und Geduld bekommt ihr das hin.

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