Hessen, wir kommen!

Heute ist es mal wieder so weit, wir machen uns auf den Weg nach Marburg in unsere alte Heimat.

Für Frieda ist der Besuch in meinem Elternhaus immer eine große Herausforderung. Naja, der Besuch natürlich weniger, aber dafür, dort auch zur Ruhe zu kommen. Während es bei Jamie, der Hündin meiner Schwester, keinerlei bleibende Schäden hinterlassen hat, dass sie beim Vorbeigehen von allen Familienmitgliedern gerne mal bespaßt und gekrault wurde, sorgen dieselben Erfahrungen bei meiner schwarzen Hexe dafür, dass sie bis heute am dritten Tag unseres Besuch völlig fertig mit tiefen Hundeaugenringen im Kofferraum die Rückfahrt verpennt.

Wer nun aber denkt, ich ließe Frieda in Marburg tun und lassen, was sie will, liegt falsch. Die meiste Zeit muss sie auf ihrer Decke verbringen – dauerndes Herumlaufen wird unterbunden. Natürlich machen wir dafür ausgiebige Spaziergänge, auf denen sie sich austoben kann. Dennoch döst sie bisher auf ihrem Platz nur sehr wenig, sondern beobachtet ununterbrochen ihre Umgebung. Dieser Hund hat wirklich Ausdauer! Dieses Mal werde ich also etwas Neues versuchen und Friedas Liegeplatz so wählen, dass sie möglichst mehr Ruhe bekommt. Die Maus war schon immer ein Höhlenhund und so werde ich ihr probeweise eine muckelige Ecke suchen.

Und ganz am Rande muss ich zugeben, dass Friedas Ruhelosigkeit auch so ihre Vorteile hat: Die Menschen können mal richtig ausschlafen, da Hundi so fertig ist, dass er morgens gar nicht aus den Federn kommt. 🙂

Der kommende Besuch hält außerdem noch ein besonderes Highlight bereit: Am Samstag besuchen wir Gizmo und sein Rudel in Rotenburg! Wir freuen uns schon.

6 Antworten to “Hessen, wir kommen!”

  1. gizmolch Says:

    Jaja, Besuche bei den Eltern sind anstrengend. Kann ich 1zu1 auf den Molch übertragen. Schlafen is da nicht.

    Freuen uns schon auf Samstag. Wetter scheint ja gut zu werden.

  2. working mudpaws Says:

    Willkommen im schönen Hessenländle …. Das mit der „Familien-Besuchs-Unruhe“ scheint ein sehr weit verbreitetes Phänomen zu sein …
    Liegt bei uns unter Anderem daran, dass, sobald meine Mutter den Kühlschrank öffnet …. alle hingestürmt kommen….uuuuunnnnndd alle was bekommen!!!! SEHR ZU MEINEM RIESIGEN ÄRGER!!! So ist diese ständige Wachsamkeit auch noch sehr lohnenswert für meine Strolche.
    Inzwischen binde ich sie einfach an. Ich pöse, pöse Frau!

  3. gizmolch Says:

    Bei uns ist es die Brotschrankschublade, die belagert wird. Das ist dann auch der erste Weg nach der Begrüßung. Ab in die Küche und sich vor den Schrank mit den schier unerschöpflichen Voräten alten Brotes für den Molch setzen.

  4. ppfrieda Says:

    Hehe, da sind wir also nicht die einzigen mit dem Problem. 🙂 Ich werde Frieda wohl auch anleinen, wenn sie so gar nicht zur Ruhe kommen will. Aber immerhin ist meine Mutter momentan nicht zu Hause, die besucht ja gerade Kathrin. Ein Hoffnungsschimmer. 😉

    • working mudpaws Says:

      Großes ? ….. Das das quasi Ersatzfrauchen in die Ferne geflogen ist habe ich mitbekommen … nun schreibt Kathrin aber doch sie sei „up – up and away … nach Europa“ Hääääää…. die treiben sich ja alle rum in der Weltgeschichte …. tststst

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