Archive for Juni 2011

Nachtrag: Bilder vom Paartaler Treffen

Juni 24, 2011

Die Bilder sind nun online.

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Von ‚abfährten‘ bis ‚zerwirken‘

Juni 20, 2011

Es hat sich so ergeben, dass ich wohl länger als ursprünglich gedacht im Fichtelgebirge bleiben werde. Eine Aussicht, die ich vor einigen Monaten noch eher depremierend gefunden hätte, mit der ich mittlerweile aber mehr als gut leben kann. Da wir hier nun einerseits viel Natur und andererseits die Landesjagdschule in unmittelbarer Nähe haben, habe ich mich dazu entschlossen, es zu wagen: Ich besuche einen Jägerkurs!

Schon länger ist der Wunsch in mir herangereift, den Jagdschein zu machen. Einerseits bin ich sicherlich vor allem durch Frieda auf die Idee gekommen. Andererseits geht es mir nicht primär um die Arbeit mit dem Hund, sondern darum, meine Umgebung besser zu begreifen, wenn ich jeden Tag viel Zeit mit Frieda im Wald verbringe. Je mehr man draußen ist, desto intensiver wünscht man sich, die einen umgebenden Zeichen deuten zu können, die Spuren zu sehen, einfach mehr zu sehen.

Einige (pragmatische) Argumente sprachen bisher jedoch immer gegen das Vorhaben. Zu viel zu tun, zu teuer, zu unsichere Wohnistuation. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, und da ich dieses Jahr berufstechnisch ein ganzes Stück vorwärts gekommen bin, habe ich beschlossen, mich mit dem Jagdschein zu belohnen. 🙂

Letzten Donnerstag war ich also das erste Mal im Kurs. Dieser läuft leider bereits seit Februar, sodass ich regulär erst nächstes Jahr einsteigen kann. Dennoch sieht es so aus, als ob ich bereits dieses Jahr anfangen könnte, einige theoretische und praktische Stunden zu sammeln – je früher, desto besser! Heute geht es weiter, in der Theorie wird mit dem Haarwild losgelegt. Aufregend. 🙂

Ein notwendiges Übel

Juni 17, 2011

Aufgrund ihrer Läufigkeit gehe ich mit Frieda momentan entweder nur an der normalen Leine oder mit Schleppleine spazieren. Die Schleppleine kommt auf unserer großen Mittagsrunde zum Einsatz, wenn wir extra weit raus in die Einsamkeit des Waldes fahren.

Frieda entsetzt daran am meisten die Tatsache, dass sie dafür wieder in ihr Geschirr schlüpfen muss. Das Ding kann sie überhaupt nicht leiden und tritt den Rückwärtsgang an, wenn ich es aus dem Hundeschrank hervorkrame. Während ich also dabei bin, ihr die Anziehprozedur mit einem Stückchenen Pansen oder ähnlichem etwas schmackhafter zu machen, stellt die Handhabung der Schleppleine für mich das größere Übel dar.

So war es zumindest. Denn während ich bisher nur eine funzelige, dünne Flechtleine hatte, die sich bereits beim Anschauen hoffnungslos in sich selbst verhedderte, habe ich nun doch Geld in die Anschaffung einer Biothane-Schleppleine investiert. Schwarz, 10m lang, 13mm breit. Und siehe da: Endlich ist der Umgang mit der Schleppleine kein Buch mit sieben Siegeln mehr für mich. Das Ding verheddert nicht, liegt wunderbar in der Hand, schleift ebenso gut und bleibt erstaunlich sauber. Ich bin froh, dass wir nun eine vernünftige Alternative zu Freilauf und kurzer Leine haben.

Und weil ich so begeistert bin, habe ich eben gleich noch eine weitere Bestellung getätigt: Eine neue Halsung samt Umhängeleine, ebenfalls aus Biothane, ebenfalls in schwarz. (Irgendwie kann ich mich zu etwas Buntem nie überwinden, Friedas Fell ist so nett, die Farbe würde nur die Ästhetik verschandeln :-).) Die Sache mit der Umhängeleine habe ich schon des Öfteren bei anderen beobachtet und mir gefällt daran, dass man körpersprachlich viel unbefangener mit dem angeleinten Hund agieren kann und auch nicht dauernd in Versuchung gerät, an der Leine herumzuzupfen. Ich bin gespannt.

Übrigens: Die Leinen kann man hier erwerben. Oder bei diesem beliebten Auktionshaus, wo sie noch günstiger verkauft werden.

Ab- und Zusagen

Juni 15, 2011

Eigentlich waren wir in zwei Wochen für ein Dummyseminar mit Petra Ritzerfeld gemeldet. Da Madame zu diesem Zeitpunkt vermutlich mitten in der Standhitze ist, mussten wir die Teilnahme leider absagen. Momentan bin ich noch auf der Suche nach jemandem, der unsere Platz übernehmen möchte. 😉 Es ist tatsächlich sehr schade, dass wir nicht teilnehmen können. Petra wurde uns von Carolin explizit empfohlen.

Da man es aber nunmal nicht ändern kann, freuen wir uns umso mehr, dass wir dafür einen neuen Termin im Trainingskalender stehen haben: Ende September geht es für sage und schreibe vier Tage auf den Klaukenhof zum Training mit Iris und vielen anderen vom letzten Paartaler Wochenende. Wir freuen uns jetzt schon darauf! Bis dahin wird fleißig geübt, Hausaufgaben haben wir ja einige bekommen. 🙂

Trainingswochenende mit den Paartalern

Juni 13, 2011

Gleich vorweg kann ich sagen: Es war ein tolles Wochenende!

Am späten Freitagnachmittag sind Frank, Frieda und ich angereist. Vor Ort haben wir gleich die ersten anderen „Pioneers“ kennengelernt und nach und nach trudelten immer mehr ein. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen kam man dann ins Gespräch und schnell stellte sich heraus, dass sich die meisten anderen bereits kannten. Die Runde war sehr nett, und so war ich am Samstag vor dem ersten Training zwar schon etwas aufgeregt, aber vor allem neugierig und gespannt.

Insgesamt waren 13 Hunde fürs Training angemeldet, davon 10 Pioneers, von denen 5 F-ler und somit Geschwister von Frieda waren. Iris teilte uns in zwei Gruppen ein, Frieda und ich waren zusammen mit den anderen F-lern in der Anfängergruppe. Jede Gruppe bekam eine Vormittags- und eine Nachmittagssession, sodass die Wartezeiten nie zu lang wurden.

Da das Training Samstag und Sonntag stattfand und sehr intensiv war, werde ich es wohl nicht schaffen, jede Einzelaufgabe zu berichten. Die Aufgaben bestanden aus viel Fußarbeit frei bei Fuß, Steadinesstraining auch in der Line, Markierungen, die stets als Memories gearbeitet wurden, und ein paar Vorans auf alte Fallstellen. Auch das Abstoppen beim Voran stand auf dem Programm, doch da die meisten Teams hier noch große Probleme hatten – insbesondere auch Frieda und ich – wurde uns dieses Projekt als Hausaufgabe dringend ans Herz gelegt.

Im Vergleich mit den anderen Pioneers wurde sehr schnell klar, dass Frieda nicht das einzige Powerpaket in der Familie ist. Die optischen und charakterlichen Unterschiede zwischen den Wurfgeschistern waren dennoch erstaunlich groß. Angesehen hat man vielen die Verwandtschaft nicht, und von den anwesenden Damen und Herren war Frieda dann doch die größte und längste. Tatsächlich gab es ebenso zierliche Exemplare mit sehr viel Fell – eigentlich das komplette Gegenteil von Frieda. Auch charakterlich waren unterschiedliche Typen zu erkennen. Insgesamt macht „Die Wilde 13“ ihrem Namen alle Ehre – keiner der F-ler ist eine Schlaftablette. Rückblickend würde ich Frieda hier jedoch auch zu den triebigeren, schnelleren ihrer Geschwister zählen.

Während des Trainings haben wir vor allem für die Fußarbeit und unser Fiepproblem super hilfreiche Tipps bekommen. Mal wieder zeigte sich, wie sehr das Training auf den individuellen Hund und Hundeführer eingestellt werden muss. Während ich bei meinem Seminar mit Rita noch gehört hatte, der Hunde solle nach dem Fallen einer Markierung nicht Blickkontakt mit dem Hundeführer aufnehmen, da das Wegschauen die Markiergenauigkeit verschlechtert, spielte am vergangenen Wochenende eine ganz andere Musik. Tatsächlich soll ich Frieda erst schicken, wenn sie durch Anschauen Kontakt mit mir aufgenommen hat. Um den extremen Drang nach Vorne und die damit verbundene hohe Erwartungshaltung zu verringern, ist es unabdingbar, dass zwischen einer Markierung und dem Schicken des Hundes mindestens ein weiterer Schritt steht. Insgesamt arbeiteten wir meist Doppelmarkierungen als Memories, die Hunde wurden also nie direkt geschickt. Dabei zeigte sich schnell, dass ich mir um die Markierfähigkeit von Frieda zunächst ohnehin keine Gedanken machen muss – obwohl sie manchmal einen Moment gebraucht hat, hat sie noch jedes Dummy in ordentlichem Tempo gefunden.

(Rückblickend zeigt sich, dass das eine Training bei Rita für Frieda und mich dann doch ziemlich kontraproduktiv war, was die Erwartungshaltung und das Fiepen angeht. Hinterher ist man immer schlauer, auch wenn ich von verschiedener Seite im Vorfeld bereits gewarnt worden war. 🙂 Doch ich glaube fest daran, dass noch nichts passiert ist, was sich nicht auch wieder ausbügeln ließe.)

Im Einzeltraining mit Frieda tauchen die genannten Probleme (natürlich) nie auf, hier arbeite ich selten mit Markierungen und Frieda ist dann ohnehin sehr steady. In der Gruppe sieht das Ganze schon anders aus, doch ich habe tolle Tipps bekommen, wie ich in der jeweiligen Situation auf ein Fiepen von Frieda reagieren soll: Genau das, was ich mir so lange gewünscht hatte! Und da Iris ihre eigenen Hunde nunmal am besten kennt, habe ich ein gutes Gefühl, ihren Hinweisen vertrauen zu können, sodass ich jetzt zumindest einen Plan habe, wie ich im Training weiter vorgehen werde. Zudem deckt sich das meiste mit dem, was ich selbst teilweise auch schon vermutet hatte, sodass ich auch ein bisschen froh bin, dass mein Bauchgefühl mich hier wohl nicht getäuscht hat.

Die zu holenden Memories arbeitete Frieda allesamt sehr schön, das Voran klappte auch ganz gut – hier müssen wir künftig jedoch noch genauer auf das Einhalten der geraden Linie achten und sollen dies auch mit engeren Winkeln einüben. Eingesprungen ist sie gar nicht und die Fußarbeit sah dank Iris Tipps am Ende des zweiten Tages oft super aus. Da war ich richtig stolz! Den Sitzpfiff müssen wir nun auch in die Dummyarbeit einbauen. Aufgrund der Triebigkeit von Frieda ist es wichtig, im Training häufig Gehorsamsaspekte einzubauen und die Zusammenarbeit mit mir zu fordern. Sonst ist die Kleine auf und davon… 🙂

Nachwievor habe ich den Eindruck, dass Frieda nicht unbedingt ein Anfängerhund ist. Aber wenn ich sehe, wie schnell sich Erfolge einstellen, wenn ich für sie eine klare und deutliche (Körper-)sprache spreche, freue ich mich doch auf unsere weitere Zusammenarbeit und habe auch die Hoffnung, dass wir immer besser werden. Uns wurde auf jeden Fall beteuert, dass noch nichts verloren ist! Iris ist eine tolle Trainerin, die mit Hunden und Menschen gleichermaßen umzugehen weiß. Ich habe mich jederzeit wohl gefühlt und mich auf jeden Tipp und Hinweis gestürzt, den wir bekommen haben. Das Training war intensiv und anspruchsvoll, ohne zu frustrieren oder zu überfordern. Ich hoffe sehr, dass sich in nicht allzu ferner Zukunft die Möglichkeit einer Wiederholung dieses tollen Wochenendes ergeben wird.

PS: Wie so oft war bei den schlechten Lichtverhältnissen im schattigen Wald mit unserer Kamera nicht viel zu machen. Allerdings hatten wir auch einen Profi mit entsprechender Ausrüstung dabei – viele (gute) Fotos werden also noch folgen!

Eine Frage des Timings

Juni 10, 2011

Ach ja, es war ja irgendwie vorherzusehen, irgendwie aber auch nicht. Nachdem ich auf unserem heutigen Spaziergang noch darüber sinniert hatte, wie unglaublich praktisch es ist, dass Frieda bisher nicht läufig geworden war und unserem Seminarprogramm der kommenden Tage und Wochen damit nichts im Wege stünde, hat Madame eben pünktlich zum Wochenende angefangen zu tröpfeln. In Sachen Hund ist eben alles eine Frage des Timings. 🙂

Ich habe gleich Iris Mulitze-Baur angerufen, um nachzufragen, wie wir denn nun angesichts des bevorstehenden Trainingswochenendes verfahren sollen. Aber alles o.k., wir sollen trotzdem kommen. Juchuuh! Das wäre auch zu doof gewesen. Also werden die schicken Höschen eingepackt, die wir Frieda letztes Mal gebastelt haben und gut ist.

Die Dame hat somit scheinbar einen 9 1/2 Monats-Rhythmus, womit wir ja durchaus zufrieden sein können. Sehr gespannt bin ich natürlich auf die weitere Entwicklung, die Frieda im Laufe dieser wichtigen Wochen machen wird. Man liest ja immer wieder, dass die zweite Läufigkeit etwas besonderes ist.

Verwandtschaftstreffen

Juni 9, 2011

Juhuu, am Wochenende geht es endlich los zum Paartaler Kenneltreffen mit Dummytraining. Bisher haben Frieda und ich es nie zu einem Treffen mit Iris Mulitze-Baur, Friedas Züchterin, geschafft. Doch dieses Mal war der Termin so lange im Voraus geplant, dass wir zusagen konnten.

Morgen geht es los nach Sulzbach-Rosenberg, wo das Training stattfindet. Bis dorthin haben wir es zwar eigentlich gar nicht weit, aber um Anreisestress zu vermeiden und aus Geselligkeitsgründen haben wir uns für zwei Übernachtungen im dortigen Landgasthof mit den meisten anderen entschieden. Am Samstag um 8:30 Uhr ist dann das offizielle Treffen und wir werden in zwei Trainingsgruppen eingeteilt, bevor es ins Revier geht. Am Sonntagnachmittag düsen wir dann wieder gen Heimat.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Verwandtschaft. Wie werden die anderen Paartaler so drauf sein? Sind das alle solche Raketen wie mein Friedrich? Einige sind ja in der Workingstestszene durchaus sehr erfolgreich, wir können sicher viel lernen. Und natürlich bin ich auch gespannt, was wir so für einen Eindruck machen werden. Die Verunsicherung der ersten Monate hat sich ja glücklicherweise gelegt, sodass ich richtig neugierig bin, was auf uns zukommt.

Doppelstunde

Juni 8, 2011

Am Montag waren wir bei Carolin zu einer Training. Und da die Fahrerei (einfache Strecke 1 1/2 Stunden) mittlerweile ziemlich beachtlich ist, haben wir gleich eine Doppelstunde angesetzt.

Wegen Hitze und Heuschnupfens sind wir in den Wald gefahren, wo wir mit ein wenig Dummytraining angefangen haben. Zunächst schlug Frieda sich noch ganz gut, aber dann wurde sie doch zu aufgeregt und hat einige Fiepser von sich gegeben. Ich glaube, die Erwartungshaltung bei Treffen mit Carolin und Llynja ist schon ganz beachtlich mittlerweile. Bevor wir abbrechen mussten haben wir jedoch zwei Vorans unter Verleitung arbeiten können, die prima geklappt haben. Frieda nimmt die von mir vorgegebene Richtung nachwievor super an, sodass wir uns wahrlich nicht beklagen können. Mit der Fußarbeit und dem Reinkommen bin ich auch total zufrieden – die Sache mit den Aufregungsquietschern vergessen wir da lieber ganz schnell wieder.

Nach einer kurzen Pause haben wir uns anschließend den Fächern der Begleithundeprüfung gewidment. Das Fußlaufen wurde dabei eindeutig durch meine Schusseligkeit erschwert, da ich mich partout nicht auf Parcour und Hund gleichzeitig konzentrieren konnte. Nachdem Carolin jedoch stets moderierend zur Seite stand, haben wir die Aufgabe gut bewältigen können. Insbesondere die zweite Runde ohne Leine lief prima mit einem aufmerksamen Hund und tadelloser Leistung.

Das Sitz aus der Bewegung haben Frieda und ich erst in der letzten Woche endlich geknackt. Ich hatte schon früher öfter mal Anläufe genommen, so richtig wollte der Knoten jedoch nie platzen. Wie ich es bei Frieda schon oft beobachten konnte, braucht es dann aber meist nur ein Schlüsselerlebnis für sie, um eine Sache ein für alle Mal zu lernen. Seitdem läuft es wie geschmiert, auch wenn wir das „Kunststückchen“ sicher noch häufig und in unterschiedlicher Umgebung üben müssen. Am Montag hat man durchaus gemerkt, dass sie etwas überrascht war, das Kommando an dieser Stelle zu hören, sodass ich kurz nachhelfen musste. Aber grundsätzlich sind wir hier einen riesen Schritt weiter als noch vor einigen Wochen.

Das Platz aus der Bewegung habe ich erst gestern begonnen, da ich beide Kommandos nicht zu dicht hintereinander üben wollte. Wie erhofft stellte das nun aber gar kein Problem mehr dar – was beim Sitz funktioniert, funktioniert dann offensichtlich auch beim Platz. Und mithilfe einiger Pansenstücke konnte ich meinem Leckermaul auch schnell vermitteln, dass es um ein schnelles Platz geht. 🙂

Das Ablegen und Liegenbleiben unter Ablenkung haben wir am Montag ebenfalls geprobt. Vielleicht half ein wenig die Tatsache, dass Frieda zu diesem Zeitpunkt schon recht groggy war, aber geklappt hat es wunderbar. Prima!

Durch die Trainingserlebnisse ist das Thema Begleithundeprüfung ganz unerwartet aktuell geworden. Eigentlich hatte ich mich fast schon damit arrangiert, die Prüfung nicht zu machen, da wir bei einigen der Übungen Schwierigkeiten hatten und ich einfach lustlos war. Andererseits lügt man sich vielleicht auch ein bisschen in die eigenen Tasche, wenn man meint, die Prüfung mit gutem Gewissen auslassen zu können, um direkt zur Dummyarbeit überzugehen. Schließlich hat das Begleithundetraining viel mit dem für die Dummyarbeit so unabdingbaren Grundgehorsam zu tun. Auf dem momentanen Stand bin ich zuversichtlich, dass wir die Prüfung meistern können. Also fehlt uns eigentlich nur noch ein geeigneter Termin. 🙂 Hmmmm, ich geh mal die CZ wälzen…

 

Wanderungen

Juni 7, 2011

Edit: Gestern habe ich ein paar Fotos unserer Wanderung im Fichtelgebirge erhalten:


In letzter Zeit waren wir viel unterwegs.

Sonntag vor einer Woche waren wir mit Freunden unterwegs im Kleinziegenfelder Tal. Die Tour war sehr schön und Frieda hatte vor allem auf dem Rückweg Spaß, auf dem uns lange Zeit ein Flußlauf begleitet hat.

Am vergangenen langen Wochenende bekamen wir mal wieder Besuch und waren drei Tage lang im Fichtelgebirge unterwegs. Kösseine, Fichtelsee, Rudolfstein, Seehaus, Weißenstadt, Großer Waldstein – alles war dabei. Insbesondere die Tour am Freitag war durchaus anstrengend, auch Frieda war danach total geschafft. Am Samstag waren Daniela, Jens und Gizmo wieder mit von der Partie, Jens hat wie immer tolle Fotos geschossen.

Das Wandern mit Frieda ist glücklicherweise immer noch sehr entspannt. Sie bleibt auf dem Weg, entfernt sich nicht weit und kommt auf Zuruf bisher weiterhin sehr zuverlässig zurück. Zudem ist auch das im Fuß an fremden Leuten vorbeilaufen wesentlich besser geworden, sodass es richtig Spaß macht, gemeinsam unterwegs zu sein. Da eines unserer Motive für den Hundekauf auch eine vierbeinige Wanderbegleitung war, bin ich richtig froh, dass dieser Wunsch so problemlos in Erfüllung gegangen ist.

Gerne würde ich hier auch ein paar meiner eigenen Fotos präsentieren. Aber da unsere Mitwanderer immer so phänomenale Technik dabei haben, dass sich das Mitschleppen unserer Knippskamera nicht wirklich lohnt, habe ich nichts anzubieten. Allerdings werde ich mal nachfragen, ob ich das ein oder andere nicht noch eintreiben kann.