Nicht schön

Am Sonntag ging es der Maus das erste Mal, seit sie bei uns eingezogen ist, richtig schlecht. Als ich aufgestanden bin, ist sie schon gar nicht aus ihrem Körbchen gekommen. Völlig untypisch. Auf Aufforderung ist sie dann zwar aufgestanden, aber total steif gelaufen und hat einen Katzenbuckel gemacht. Also hatte ich wohl tatsächlich vorher ein leises Wimmern aus ihrer Richtung gehört, das mich auch zum Aufstehen gebracht hatte. Auf dem Weg nach unten hat sie eine Stufe genommen, bevor sie fiepte und stehen blieb. Oh, weh! Also habe ich Frank geweckt, der die Maus die Treppe runter ins Freie getragen hat, damit sie dort wenigstens ihre Geschäfte erledigen konnte, was sie auch tat.

Gelaufen ist sie sehr vorsichtig und langsam, die Treppe hoch ging aber dann. Drinnen bekam sie ihr Frühstück – und Appetit hatte sie zum Glück noch. Dann legte sie sich vorsichtig wieder hin und beobachtete uns mit müden, traurigen Augen. Also habe ich sofort im Internet nachgesehen, wer den tierärztliche Notdienst an diesem Sonntag hatte, und kurze Zeit später waren wir drei auf dem 45-minütigen Weg nach Bayreuth. Meine Güte, auch mir ging es gar nicht gut. Was man sich für Sorgen macht!

Beim Tierarzt gab sich Frieda plötzlich deutlich lebendiger – die spannende neue Umgebung lockte sie aus der Reserve. Fieber hatte sie keines, Kreislauf war o.k. Das Gangbild zeigte aber, dass sie sich eindeutig nur unter Schmerzen bewegen konnte. Vermutlich ein Problem von der Wirbelsäule ausgehend. Es gab eine Spritze mit Schmerzmitteln und Traumeel und den Auftrag, am nächsten Tag nochmal beim heimischen Tierarzt vorbeizuschauen.

Den Sonntag verschlief Frieda anschließend fast komplett. Gestern morgen ging es ihr dann schon deutlich besser. Sie war agiler, bewegte sich normal und war nicht mehr ganz so müde. Der Tierarzt checkte sie nachmittags nochmals durch, wobei sich bestätigte, dass sie im hinteren Lendenwirbelbereich sehr empfindlich ist. Diagnose: Nervenreizung und Entzündung aufgrund von Überanstrengung, einer blöden Bewegung und/oder Kälte. Die nächsten zehn Tage bekommt die Maus Rimadyl und soll geschont werden. Danach ist der Spuk hoffentlich vorbei. Da wir am Samstag trainieren waren und Frieda tatsächlich über längere Zeit bei eisigem Wind in der Wartezone sitzen musste, hoffe ich, dass es tatsächlich etwas Akutes ist und nichts schlimmeres. In jedem Fall wird nun ein kuscheliger Mantel besorgt, um den empfindlichen Rücken demnächst besser zu schützen.

Gute Besserung, kleine Maus!

6 Antworten to “Nicht schön”

  1. Kathrin mit Jamie und Pippin Says:

    Hier auch noch mal gute Besserung für die Flitze-Frieda- auf dass sie bald wieder flitzen darf!

  2. working mudpaws Says:

    Ohhhh, gute Besserung an die Süße. Knuddel sie von mir.

  3. Agnes und die Flats Says:

    Wir hoffen sehr, dass es Frieda wieder besser geht und schicken beste Genesungswünsche… Faizah und Ruby schicken zusätzlich feuchte Küsse :-*

  4. ppfrieda Says:

    Danke Euch! Ich habe die Genesungswünsche und Küsse weitergleitet. 🙂 Momentan geht es Frieda sehr gut, weshalb das mit dem Schonen gar nicht so einfach ist. Allerdings bekommt sie ja auch weiterhin Schmerzmittel, Genaues werden wir also erst mitte nächster Woche wissen, wenn das Rimadyl abgesetzt ist.

  5. Anke Says:

    Oh, die arme Maus! Weiterhin gute Besserung!

  6. gizmolch Says:

    Auch hier nochmal: Gute Besserung.
    Hattet ihr nicht für übernächstes Wochenende nen WT-Start geplant?

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