Wartezone reloaded

Da sind wir nun wieder, wo wir angefangen haben.

Heute gab es für Frieda mal wieder ein klassisches Wartezonentraining. So manches passiert, aber geschehen tut dennoch nichts. Frank und ich sind mit einem Rucksack voller Dummies zum Spaziergang aufgebrochen. An einer großen Wiese, die Frieda und ich gelegentlich zum Training nutzen, lud eine gemütliche Holzbank zum Verweilen ein. Gott sei Dank ist es momentan noch nicht so kalt, so dass man durchaus eine Weile im Freien herumlümmeln kann. Frieda wurde abgelegt und nach kurzer Zeit einige Dummies in der Wiese verteilt.

Und dann unterhielten Frank und ich über Weihnachswünsche. Für die Eltern, die Geschwister und so weiter. Das dauert… 🙂 Irgendwann bin ich mit Frieda dann ein Mal im Fuß über die Wiese an allen Dummies vorbei. Und das geschah ehrlicherweise sogar angeleint, da Madame tatsächlich so aufgeregt war, dass ich mir angesichts meiner neuerlichen Einspringerfahrungen nicht hunterprozentig sicher war. So klappte die Übung dann aber prima und es konnte viel Lob verteilt werden, danach gab es erneut ein ausgiebiges Geschenkegespräch. Anschließend noch eine Runde im Fuß, dieses Mal hob ich eines der Dummies auf und hielt es Frieda während des Gehens vor die Schnute. Seeeeehr fies, ich weiß. Auch diese Herausforderung meisterte sie gut, wenn auch sichtlich angespannt. Ihre ganze Körpersprache zeigte deutlich, dass wir diese Art von Training nun definitiv wieder häufiger betreiben müssen.

Zum Abschluss warf Frank noch einige Markierungen in die Wiese, während Frieda und ich zuschauten. Anschließend gingen wir ein Stück auf die Dummies zu, ich ließ Frieda absitzen und holte die grünen Säckchen selbst. Anschließend gab es eine Renn- und Toberunde mit Frauchen, um den Stress abzubauen. Danach setzten wir unseren Spaziergang fort.

Friedas Erregung während der ganzen Angelegenheit war doch erheblich. Das haben wir schon mal vieeeeel cooler hingekriegt. Also haben Frank und ich auf dem Rückweg zum Auto beschlossen, in den nächsten Wochen ein absolutes Apportierverbot walten zu lassen. Ich weiß, manch einer würde das wohl nicht für den richtigen Weg halten, doch in dieser Sache bin ich mir sehr sicher – denn wir hatten so bereits vorher gute Erfolge. Frieda soll also durch Nasenspiele und Futtersuche ausgelastet werden, die Dummies werden voerst nur dazu verwendet, die Maus zu langweilen. Und zwar so richtig.

Ich bin gespannt, wie sich die Sache entwickeln wird, und werde natürlich fleißig berichten!

5 Antworten to “Wartezone reloaded”

  1. gizmolch Says:

    Ich bring Euch am besten gleich mal den Molch vorbei. Der kann dann bei Eurem Training gleich mitmachen. Hätte es nötig. Der war heute wieder mal schwer zu bremsen…

  2. working mudpaws Says:

    Das Apportierverbot ist gut! Wenn du willst, lass uns nochmal telefonieren, ich hab da neulich noch ein paar Tips bekommen die euch vielleicht weiterhelfen könnten.

  3. Anke Says:

    Das klingt nach einem guten Plan!

  4. Kathrin mit Jamie und Pippin Says:

    Ich glaube, Apportierverbot ist eine sehr gute Entscheidung und drückte die Daumen, dass es bald und nachhaltig wirkt! Wahnsinn, dass so ein paar in der Wiese verteilte Dummies Frieda schon so hochfahren lassen können!

  5. ppfrieda Says:

    Ja, das taten sie tatsächlich. Und das war nicht immer so. Ruhig war sie bis auf einen kleinen Fiepser am Anfang, den ich gleich sehr entschieden negativ kommentiert habe. Aber von Entspannung dennoch keine Spur.

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