Archive for Dezember 2011

Zu Hause unterwegs

Dezember 11, 2011

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Wintereinbruch

Dezember 7, 2011

Etwas später als letztes Jahr gab es in den letzten Tagen nun den ersten Schnee im Fichtelgebirge. Frieda und ich nutzten die weiße Pracht gleich für ausgiebige Schneespaziergänge – es ist einfach schön, das Leuchten in ihren Augen zu sehen, wenn sie über die gepuderten Wiesen fetzt. Die Bilder sind leider nicht so wunderschön wie die meines Schwesterchens, aber dennoch mussten ein paar Beweisfotos sein:

Der Ernstfall

Dezember 5, 2011

Heute war es so weit: Frieda und ich bekamen die Gelegenheit, den Ernstfall zu proben.

Wir waren gegen 10 Uhr auf unserer Hausroute im Wald unterwegs, als Frieda anfing, ganz aufgeregt die Nase in den Wind zu halten. Nun war es recht stürmisch, und da es bei uns im Wald sehr viel Wild gibt, kommt es bei dieser Witterung des Öfteren vor, dass Frieda etwas in die Nase bekommt. Wie immer habe ich sie herangerufen. Beim Zurückkommen trödelte Madame – abgelenkt von den Gerüchen – etwas. Ein kleiner Anraunzer reichte, um sie zu beschleunigen. Also setzten wir unseren Weg bei Fuß fort, denn ich wollte zunächst ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit zurückerlangen, bevor sie wieder frei laufen durfte. Solche Situationen haben wir recht oft, ich habe das duftende Wild jedoch bisher so gut wie nie zu Gesicht bekommen.

Nachdem das Fußlaufen prima funktionierte und Frieda geerdet und konzentriert war, ließ ich sie wieder laufen. Offensichtlich wohl zu früh, denn wenige Meter weiter sprangen plötzlich zwei ordentliche Brummer von Hasen aus dem Gras am Wegrand und gaben Fersengeld. Frieda startete durch und… ich rief „hey“ und gab den Doppelpfiff. Wirklich sofort ließ die Maus von ihrem Vorhaben ab und machte eine Kehrtwende in meine Richtung. Aller Steadiness zum Trotz gab es für dieses prompte Zurückkommen einen Wurf mit dem Pocketdummy zum Hinterhersprinten und natürlich viel, viel Lob.

Nach einem kurzen Spiel leinte ich Frieda zur Sicherheit an – was sich als richtig erwies, denn weniger als eine Minute später kreuzte auch noch ein Reh unseren Weg. Keine Ahnung, was heute los war, wir sind diese Strecke schon hunderte Male gegangen, ohne je ein Tier zu Gesicht zu bekommen.

Ich bin wirklich froh, dass unser Doppelpfiff sich heute auch im Ernstfall bewährt hat. Nichts habe ich mit so viel Aufwand und so gewissenhaft geübt wie dieses Kommando. Eben genau für diesen Fall. Dennoch habe ich nichts dagegen, wenn wir diese Situation nicht allzu oft erproben müssen. 😉