Spaß-Workingtest der Working Mudpaws

Der erste größere „Hundetermin“, nachdem Josef auf den Plan getreten war, war der Spaß-WT der Workings Mudpaws zugunsten des Vita Assistenzhunde e. V. am 28.10. Da dieser jedoch vom ersten Wintereinbruch des Jahres begleitet wurde, fielen unsere Pläne, unseren Sohnemann mitzunehmen, endgültig flach. Meine Eltern waren so lieb, auf den kleinen Mann aufzupassen, während Frank, Frieda und ich uns einen Tag in trauter Dreisamkeit gönnen durften.

Frank bereute seine Entscheidung, mitzukommen, jedoch das ein oder andere Mal. Bei eisigem Wind im Schnee wartend, zweifelt man(n) schonmal am eigenen Verstand und dem der übrigen Teilnehmer. 🙂 Letztlich hatten wir jedoch viel Spaß, nicht zuletzt, weil sich die Temperatursituation ab der zweiten Aufgabe in einem waldigen Tal schlagartig besserte. Zudem sorgte die Orga (die ohnehin fabulös Fantastisches geleistet hat!) für stetigen Nachschub an heißen Getränken.

Unterwegs ins Gelände:

swt-2

Ich glaube, so entspannt wie auf dieser Veranstaltung war ich noch nie, wenn es an eine Aufgabe ging. Letztlich sollten Frieda und ich vor allem Spaß haben, alles andere war zweitrangig. Nun wird so mancher sagen: Aber das sollte doch auf jedem Workingstest und bei jedem Training so sein! Ja, schon, wenn wenn man mal ehrlich ist, ist man sonst meist schon ein wenig aufgeregt und angespannt.

Die erste Aufgabe, eine Einzelmarkierung in Kombination mit etwas Steadiness, arbeiteten wir… hmmm… sehr mäßig. Frieda blieb nach der Markierung zwar brav (wenn auch nicht ganz ruhig) sitzen, während ich ein paar Meter weiter vorlief, um sie anschließend wieder ins Fuß zu rufen, aber als ich sie schickte, rannte sie ziemlich planlos über den Acker. Markiert sieht anders aus, was Madame da veranstaltete war eher eine Freiverlorensuche. Bei der Abgabe glitt ihr das Dummy dann noch aus dem Maul – etwas, was sonst nicht passiert, aber das erste Schneedummy des Jahres forderte hier seinen Tribut.

Bei der zweiten Aufgabe handelte es sich um eine Einzelmarkierung im Wald, auf die der Hund nach Freigabe durch die Richterin direkt geschickt werden durfte.  Beim Zurückkommen wurde eine weitere Verleitmarkierung geworfen, die der Hund anschließend arbeiten sollte. Frieda stürmte gen Fallstelle, schnupperte kurz, fand nicht sofort  und… suchte. Hmpf. Das konnten wir schonmal besser. Nachdem sie völlig ab vom Schuss herumstöberte, wurde die Markierung ein zweites Mal geworfen. Nun fand sie das Dummy recht schnell, die Verleitmarkierung kam und Frieda, Gott sei Dank, auch. Braves Mädchen! Anschließend richtete ich sie auf die Verleitung aus und schickte mit Apport. Offensichtlich richtete ich jedoch nicht genau genug aus, denn die Flitzemaus drehte gleich ab und holte mir doch glatt Markierung Nummer eins aus dem Wald. Hmpf. Auch die Verleitung bekamen wir mich einer kleinen Suche noch irgendwie rein, aber schön ist etwas anderes.

Heiteres Warten in der Line:

SWT Warten in der Line

Die dritte Aufgabe begann mit etwas Fußarbeit, anschließend fiel eine Einzelmarkierung linker Hand im Wald, der Hund sollte jedoch erst rechter Hand ein Dummy aus einer kleinen Suche bringen. Der Klassiker, sozusagen. Diese Aufgabe meisterten wir wirklich gut. Fußarbeit und Standruhe waren gut, selbst das Drehen am Fuß sah gar nicht übel aus. Und markiert hatte Flatilein dieses Mal auch.

Bei der vierten Aufgabe handelte es sich erneut um eine Einzelmarkierung. Nachdem das Dummy gefallen war, musste sich das Gespann kurz umdrehen, der Helfer verschwand und der Hund wurde ohne diese Orientierungshilfe zum Apport geschickt. Auch diese Aufgabe lief gut mit einer mittlerweile recht entspannten Frieda.

Zuletzt gabe es noch eine Spaß-Aufgabe, bei der einzelne Hunde aus der Line zum Apport geschickt wurden. Hier wurde Frieda nach einer Weile wieder etwas unruhig, hielt sich aber eigentlich nicht schlecht. Und auch unangeleint haben wir mit Einspringen zumindest kein Problem.

Detailliertere Aufgabenbeschreibungen – vor allem auch grafisch dargestellt – findet ihr übrigens bei Anke im Blog.

Frieda bei ihrem Apport:

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Am Ende belegten wir Platz 7 von 11 Startern in der Anfängerklasse. Während wir in den ersten beiden Aufgaben sicher viele Punkte ließen, stammt der Löwenanteil aus den Aufgaben drei und vier. Merke: Bei der nächsten derartigen Veranstaltung lasse ich Frieda schon vor Beginn einige Aufgaben arbeiten, damit sie auf die richtige Temperatur kommt.

Fazit: Wir sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei! Gaaaaanz toll gemacht, Ivonne!

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Eine Antwort to “Spaß-Workingtest der Working Mudpaws”

  1. working mudpaws Says:

    Danke Sarah ♥ … Es ist übrigens mehr als richtig auch vor einem WT den Hund einige Aufgaben arbeiten zu lassen. Das hat mir unsere Züchterin dringend geraten um den Hund tatsächlich in den Arbeitsmodus zu bekommen. Fußlaufen um zu konzentrieren ist da nicht immer die beste Wahl, dass habe ich bei Fiene schon gemerkt… die habe ich bei den letzten beiden WT’s vor den Aufgaben „wachgezergelt“ statt mit Fußübungen zu Tode zu langweilen.

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