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Ein erstes Mal

März 26, 2010

Diese Woche war wirklich die Woche der ersten Male für die kleine Frieda.

  • Das erste Mal 19°C und Sonnenschein.
  • Das erste Mal hecheln vor Hitze.
  • Das erste Mal einen Rinderhuf knabbern.
  • Das erste Mal bis nachmittags ganz brav im Büro bleiben.
  • Das erste Mal einen so großen Zahn verlieren, dass es ordentlich blutet.
  • Das erste Mal eine Woche lang nicht in die Wohnung pinkeln.
  • Das erste Mal mit einem gefüllten Snackball spielen.
  • Das erste Mal bei einem Besuch im Biergarten dabei sein.
  • Das erste Mal einen großen Ausflug im Fahrradanhänger machen.

Und weil Letzteres am unwahrscheinlichsten klingt, habe ich natürlich gleich Beweisfotos geschossen:

Noch eins beim Aussteigen, da kann man den Hund wenigstens erkennen:

Die Hinfahrt hat erst ganz gut geklappt, es gab natürlich etwas Schönes zum Kabbern für die Fahrt. Aber irgendwann fiel Frieda dann auf, dass das ja ganz schön komisch ist und irgendwie doof, da hinten drin zu sein. Und dann ging erst das Gefiepe und dann – oh Schreck! – das Bellen los. Aber da waren wir auch schon fast da. Morgens um 8:00 Uhr am Main-Donau-Kanal:

Wettertechnisch hat es sich auf jeden Fall gelohnt, und über Auseinandersetzungen wegen rüpelhafter Spielaufforderungen will ich jetzt nichts erzählen, damit es mir nicht die Laune wieder verdirbt. 🙂 Die Rückfahrt war dann leider etwas anstrengend, es war wohl doch etwas viel und lang auf einmal. Das nächste Mal üben wir dann gemeinsam mit Herrchen, da wird sicher alles gut!

Wieder Post

März 15, 2010

Doch zunächst erstmal mein versprochener Bericht der Dinge, die da gut laufen:

Das Kennelproblem konnte gelöst werden. Dass die schwarze Hexe in ihrem Softkennel im Schlafzimmer so gut schlief (auch tagsüber) lag wohl nicht am Softkennel, sondern am Schlafzimmer! Also steht der Metallkennel nun im Schlafzimmer und wir üben das Alleinsein dort. Sollte eigentlich kein Problem sein, denn wenn ich sie dahin geleite, mit drei Leckerchen in den Kennel verfrachte und den Raum verlasse, kommt kein Mucks mehr. Nicht einer. Stattdessen wird geschnorchelt, was das Zeug hält. Momentan hole ich sie dann immer raus, wenn ich ein lautes Gähnen als Zeichen des Erwachens höre. Wie es dann wird, wenn Madame trotzdem noch drinnen bleiben muss, werde ich demnächst mal ausprobieren. Aber es stimmt mich doch zuversichtlich für meine zweistündigen Veranstaltungen ab Mitte April, dass das so gut hinhauen könnte!

Das Leinenproblem ist zwar noch nicht gelöst, aber ich hoffe, wir sind auf einem guten Weg dorthin. Am Samstag ist unsere neue, zum Wellnessgeschirr passende Leine gekommen. Und bei der habe ich mir vorgenommen, von Anfang an das Reinbeißen zu unterbinden. Bisher klappt es ziemlich gut, mal schauen, was diese Woche noch so auf uns zu kommt.

Und in der Welpengruppe haben wir mit unserer tollen Bindung geglänzt. Ich sollte kreuz und quer über die Hundewiese marschieren, um Frieda dann, wenn sie abgelenkt ist und nicht auf mich achtet, ranzupfeifen. War aber gar nicht so leicht, die Dame von den Hacken zu bekommen. Braaaaav!

Doch nun zur Post: Um schneller schönere Auslaufgebiete zu erreichen, habe ich einen Fahrradanhänger bei einem beliebten Internetauktionshaus erstanden. Dieser ist heute gekommen. Die Gewöhnung an den Anhänger, aber vor allem an den Transport darin wird sicher wieder ein Highlight, über das ich Euch auf dem Laufenden halten werden. Da wir lieber ganz langsam anfangen, habe ich den roten Ferrari erstmal ohne Räder ins Wohnzimmer gestellt. Da können die Zwei sich erstmal in Ruhe beschnuppern, bevor es dann ans Fahrrad geht. Im Inneren kann man vage die Leberwurstkügelchen entdecken, die ich vorab darin versteckt habe, um die Sympathiewerte gleich ein bisschen zu pushen: